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Amateurfilm war ein wichtiger Teil organisierter Freizeitbetätigung in der DDR. Die Filmemacher*innen agierten zwischen staatlicher Förderung und Reglementierung – und erarbeiteten sich dennoch Freiräume. Mehr als 10.000 Filme entstanden: ein Brennglas der damaligen Gesellschaft. Zum neuen Buch von Ralf Forster (etk München) porträtieren wir ein Schlüsselstudio Ost-Berlins, den Amateurfilmclub AFC Energie. Zwischen 1972 und 1990 schufen die Aktiven um Rainer Hässelbarth Arbeitsschutz- und Satirefilme, blickten kritisch auf Berliner Energiebetriebe (IST DER OFEN AUS?) und positionierten sich im Friedenskampf. Freundschaften pflegten sie zu tschechischen Studios, drehten Filme über die gemeinsame Vergangenheit (KRUPKA – NUR EINE STADT?). (rf)
Eine Veranstaltung von CineGraph Babelsberg in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam. (29.1.)

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